Was spricht für eine Dämmung mit Holzwolle?

Holzwolle ist ein vielseitiges Dämmprodukt, bei dem einerseits aus feinen Holzfasern ein Vlies gebildet wird. Dieses wird durch Bindemittel wie Magnesit zu festen Dämmplatten gebunden. Andererseits steht Holzwolle in loser Form zur Einblasdämmung zur Verfügung. Durch das Einbringen von diversen Zusätzen gelingt es, dass Holzwolle schwer entflammbar wird. Holzwolledämmungen überzeugen zwar im ökologischen Bereich, ihre Dämmwirkung ist hingegen vergleichsweise gering einzuordnen.

Vorteile der Holzwolle: Zu den Vorteilen des Dämmstoffes zählen die Resistenz gegenüber Pilzbefall, Ungeziefer und Verrottung. Unbestritten ist auch die gute Schallschutzwirkung, die energiearme Produktion und das unbedenkliche Recycling. Außerdem besitzt Holzwolle eine gute Wärmespeicherkapazität, was besonders im Sommer ein Vorteil ist, da die sommerlichen Temperaturen nicht so schnell an das Hausinnere weitergegeben werden. Dank der stetigen Optimierung des Dämmstoffes ist Holzwolle inzwischen als nichtbrennbar mit Anteilen von brennbaren Baustoffen einzuordnen.

Nachteile der Holzwolle: Sie weißt eine relativ geringe Dämmwirkung auf. So beträgt die Wärmeleitfähigkeit ca. 0,09 W/(m K). Was für eine Dämmung eher eine schlechte Eigenschaft ist. Daher wird Holzwolledämmung häufig mit anderen Dämmstoffen in Kombination verwendet.

Anwendungsgebiete einer Holzwolle Dämmung

Geeignet ist Holzwolle für die Dämmung der Kellerdecke, Außendämmung der Fassade oder Zwischen- und Untersparrendämmung. Allerdings sollte auf Mehrschalige Holzwolle-Dämmplatten gesetzt werden. Eine Dämmung nur mit Holzwolle als Dämmstoff ist nicht effizient genug.

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