Schüttdämmstoff Blähton

„Blähton“ ist ein anorganischer kugelförmiger Dämmstoff, der im Inneren eine Porenstruktur aufweist. Hergestellt wird er durch starkes Erhitzen von Tongranulat, bei dem durch teilweises Verdampfen des Rohtons Hohlräume gebildet werden und der Dämmstoff aufquillt. Ein typisches Anwendungsgebiet von Blähton bei der Gebäudesanierung ist beispielsweise die Dämmung der obersten Geschossdecke.

Vorteile: Blähton weist eine sehr gute Hitze- und Schallschutzeigenschaften aus. Dazu ist er in der höchsten Brennschutzklasse A1 eingestuft dh. nicht brennbar. Andere Vorteile sind die Feuchtigkeits- und Frostresistenz, das geringe Gewicht und trotzdem einer hohen Stabilität des Dämmstoffes.

Nachteile: Die Dämmeigenschaft von Blähton sind nicht besonders hochwertig. Durch eine hohe Wärmeleitfähigkeit von 0,10 – 0,18 W/(m K) und einem ebenfalls hohen Wärmedurchgangskoeffizienten des Materials wäre ein relativ dicker Wandaufbau nötig um ein gutes Dämmergebnis zu erzielen. Daher wird Blähton zumeist nur als ergänzender Dämmstoff verwendet.

Anwendungsbereich: Das trockene Füllmaterial wird für Innenschalen zur Dämmung von Außenwänden und Zwischendecken oder zur Erstellung von Leichtlehmwänden genutzt. Sämtliche Hohlräume in Dächern und Fußböden können ebenfalls gefüllt und gedämmt werden.

 

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