Installationsschächte: Wärmedämmung von Grund auf

Jedes Gebäude beinhaltet verschiedenste Rohr-, Kabel-, Luft- und Installationsschächte. In jedem Fall  lohnt es sich, solche Schächte bei der Wärmedämmung nicht außer Acht zu lassen, denn die Energieeffizienz erhöht sich, während Brandgefahr und Lärmbelästigung zurückgehen. Die einfachste Lösung für diesen Anwendungsbereich stellt die Einblasdämmung dar.

Darum sollte man Installationsschächte dämmen

Egal ob Luftschacht, Wartungsschacht oder Rohrschacht – jede Variante stellt einen potenziellen „Fremdkörper“ in der übrigen Baustruktur eines Gebäudes dar. Problematisch sind sie allemal, denn Schächte bilden stets eine Wärmebrücke, welche die Energieeffizienz verringert und sogar Schimmelbildung begünstigen kann. Geräusche wie zB. jene der Heizung werden häufig so im Gebäude übertragen. Am wichtigsten ist bei diesen Versorgungsschächten aber der Brandschutz, den es zu bedenken gilt! Wenn im Gebäude ein Brand auftritt, so können verzweigte Schächte die Ausbreitung und Übertragung des Feuers zusätzlich begünstigen. Gesundheitsschädlicher Rauch kann sich so leicht im Gebäude verbreiten. Durch eine Einblasdämmung in den Versorgungsschächten kann dies weitgehend verhindert werden.

Welche Schächte sind für Einblasdämmstoffe geeignet?

Grundsätzlich kann man jede Art von Schacht dämmen. Für die Einblasdämmung gelten allerdings ein paar Besonderheiten.

  • Rohrschacht In diesem befinden sich zumeist die Heizungsrohrleitungen. Hier kann eine Einblasdämmung problemlos durchgeführt werden und dient auch als Schallisolierung. Es muss vorgesorgt werden dass hier kein Wassereintritt in die Dämmung vorkommt.
  • Kabelschacht Hier befinden sich Strom- oder Datenleitungen aller Art. Da in diesen Schächten Wassereintritt kaum auftreten kann ist eine Einblasdämmung ist also fast immer möglich.
  • Wartungsschacht Durch Wartungsschächte ermöglicht man den Zugang zu abgelegenen Gebäudeteilen. Für Einblasdämmung sind diese nicht geeignet, man kann aber die Innenwände mit Dämmmatten auskleiden.
  • Luftschacht Durch Luftschächte werden Gebäude mit Frischluft versorgt. Daher können solche Schächte nicht mit einer Dämmung verfüllt werden. Zur Vermeidung von Wärmeverlusten, werden diese Luftschächte meist von außen mit Dämmmatten verkleidet.

Brandschutz für Schächte

Schächte stellen ein erhebliches Risiko für den Brandschutz dar und sollten dementsprechend auch nicht nebensächlich behandelt werden. Die größte Gefahr besteht darin dass der sogenannte Kamineffekt auftritt und sich die Flammen über die Schächte im Haus schnell verteilen. Um den Brandschutz von Schächten günstig und schnell zu verbessern, kann der gesamte Installations – oder Versorgungsschacht mit Dämmstoffen wie Perlite, Mineralwolle o.ä. ausgeblasen werden. Diese Stoffe passen sich den Konturen des Schachtes an und machen den Dämmvorgang weniger arbeits- und kostenintensiv.

Wer führt die Schachtdämmungen durch?

Zumeist ist es der Heizungsbauer, der zuletzt Arbeiten am Versorgungsschacht, bzw. Installationsschacht durchführt. Daher fällt die Brandabsicherung auch ihm zu, obwohl er häufig nicht speziell dafür ausgebildet ist. Entscheidet man sich für eine Schacht-Einblasdämmung, wird diese Maßnahme von Experten durchgeführt, die für diese Arbeit ausgebildet sind. Beim Brandschutz sollte man kein Risiko eingehen.

Nutzen Sie unser Service:

1. Stellen Sie eine unverbindliche Anfrage. 

2. Wir leiten Ihre Anfrage kostenlos an einen passenden regionalen Fachbetrieb weiter, der mit Ihnen je nach Wunsch einen Termin vereinbart oder Sie mit zusätzlichem Informationsmaterial versorgt.